Jakob Schwarzenbacher

18. Oktober 2024 Mehr

Jakob ist der Sohn von Mike und Andrea Schwarzenbacher vom Restaurant Mangold, besucht die dritte Klasse der GASCHT am Standort Hohenems und hat sich auf „Küche & Kulinarik“ spezialisiert. Im Gespräch mit hotel & gastro style offenbart der angehende Koch seine heimliche Leidenschaft für die hohe Kunst der Saucen und Sauerteige.

„Ich habe großen Respekt vor Menschen, die ihren Beruf mit Leidenschaft und Passion ausleben.“ | © GASCHT

Jakob, wann war für dich klar, dass du eine Ausbildung in der Gastronomie machen willst?
Dass ich das wirklich will, ist mir wahrscheinlich im Sommer 2020 bei meinem ersten Praktikum im Restaurant Weiss in Bregenz klar geworden. Das Miteinander in der Küche, die Arbeit im Team und natürlich auch das Kochen selbst haben mir dabei gut gefallen.

Wie bist du auf die Idee gekommen, die Gascht zu besuchen?
Ich habe ursprünglich eine fünfjährige Hotelfachschule besucht, aber mit der Zeit für mich herausgefunden, dass dieses Schulsystem nichts für mich ist. So habe ich nach einer Alternative gesucht und da bin ich auf die Gascht gestoßen.

Was war bislang deine spannendste Erfahrung
an der Gascht?
Der Spezialisierungsunterricht, sprich der praktische Kochunterricht ist bislang einer der spannendsten Erfahrungen an der Gascht. Dieser findet nur mit Schülern statt, die auch ihre Lehrabschlussprüfung später in Kochen absolvieren werden. Meine Mitschüler haben hier ein wirkliches Interesse am Kochen, was mich persönlich noch zusätzlich motiviert und anspornt.

Was sind deine aktuellen Lieblingsfächer?
Für mich hängt das immer sehr mit der Lehrperson zusammen, die das Fach unterrichtet und ändert sich auch immer wieder. Kochen ist für mich aber immer ganz klar vorne mit dabei.

Welchen Posten findest du aktuell am besten?
In der Küche schätze ich die Abwechslung einfach sehr stark, aber wenn ich mich festlegen müsste, dann finde ich den Saucier als Posten momentan am spannendsten.

Womit experimentierst du sonst gerne?
Ich beschäftige mich momentan in meiner Freizeit relativ stark mit dem Thema Brotbacken, insbesondere Sauerteige.

Wenn du für eine Woche in einem Lokal deiner Träume
mitarbeiten dürftest: Welches wäre das und warum?
Ich würde mir wahrscheinlich das gleichnamige Restaurant der Blue Hill Farm nördlich von New York aussuchen, einfach weil ich dieses Konzept von Farm und Restaurant sehr beeindruckend und interessant finde.

Gibt es so etwas wie Vorbilder, die dich faszinieren?
Ein klassisches Vorbild habe ich nicht. Allerdings habe ich großen Respekt vor Menschen, die ihren Beruf mit Leidenschaft und Passion ausleben.

Als Teil der nächsten Generation hast du sicher Ideen, was man im touristischen Konnex in Zukunft besser machen könnte. Was würdest du gerne verändern?
Hier gibt es für mich viele Dinge. Zum einen fände ich es schön, wenn das Handwerk wieder mehr wertgeschätzt würde. Außerdem halte ich es für essenziell, auch zukünftig auf Qualität zu setzen, so wie mein Vater es auch tut. Nachhaltiges Arbeiten ist für mich in Zukunft auch ein Muss und ich denke, die ganze Branche hat die Pflicht, sich damit zu beschäftigen – sei es in ökologischer Hinsicht oder auch im Bezug auf ihre Mitarbeiter.

Wie soll die Reise nach deinem Schulabschluss weitergehen?
Mein derzeitiger Plan für die Jahre nach der Schule ist als Koch jede Menge Erfahrung zu sammeln. Wo und wie das genau sein wird, wird sich wohl noch zeigen.

www.gascht.at

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Kategorie: Allgemein, Schüler

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