Hotel The Dylan Amsterdam


17. September 2014 Mehr

 

Neuer Designstil von Remy Meijers
Das 1999 eröffnete 5 Sterne Boutique-Hotel The Dylan Amsterdam liegt in einem der wichtigsten historischen Stadtteile Amsterdams in einem ebensolchen Bauwerk. Die Geschichte des Hauses reicht zurück bis ins Jahr 1613, als die Arbeiten zum fünften Kanal, der „Keizersgracht“, begannen. Fünf Jahre später wurde hier ein Holzhaus errichtet und darin ein Theater mit dem Namen „Duytsche Academie“ gegründet.

Im Jahr 1632 baute Architekt Jacob van Campen das Haus in ein steinernes Theater um, in dem zahlreiche Stücke von Schriftstellern wie Shakespeare, Moliere, Voltaire und Corneille aufgeführt wurden. Am hundertsten Geburtstag des Theaters im Jahr 1737 dirigierte Antonio Vivaldi selbst das Theaterorchester. 1772 brannte das Theater während einer Vorstellung bis auf die Grundmauern ab – einzig das heute noch erhaltene steinerne Eingangstor blieb bestehen. In den folgenden Jahren diente das Haus bis 1989 als Obdachlosenunterkunft und wurde 1999, nach einer kompletten Renovierung, als Luxus Boutique Hotel wieder eröffnet.
Das Dylan, konzipiert und Eingerichtet vom berühmten europäischen Designerduo FG-Style, wird oft als verstecktes Juwel im Herzen Amsterdams beschrieben: Wenn man die Kanäle entlang schlendert und zum Eingangsbereich des Hotels gelangt, entdeckt man in dem Haus einen unerwarteten Schatz. Die eindrucksvolle Fassade birgt eine beispiellos reiche Geschichte, während die Einrichtung und der lauschige Garten im Innenhof ein besonderes Gefühl der Gastfreude und Heimkehr vermittelt. Und auch gastronomisch kann das Hotel punkten: Das Restaurant Vinkeles wird mit einem Michelin Stern und 17 Punkten im Gault Millau geführt.

The Serendipity-Rooms – unerwartetes Glück
Insgesamt verfügt das 5-Sterne-Hotel über 40 Zimmer und Suiten, die alle individuell gestaltet und eingerichtet sind. 2011 entwickelte The Dylan ein spannendes Design-Projekt: Einige Zimmer wurden renoviert und präsentieren sich in den fünf individuell gestalteten Einrichtungsstilen Loxura, Kimono, Klassbol und Loft.

Um Spannung und Abwechslung aufrecht zu erhalten, finden im Dylan in regelmäßigen Abständen Umbauten statt. Die jüngste dieser Aktivitäten: 2014 wurden die Zimmer-Stile um das Design Serendipity erweitert.
In den 16 neuen Serendipity-Zimmern bilden luxuriöse Materialien und die großzügige Innenausstattung eine Balance zwischen zeitgenössischem Design und Tradition, welche den Wurzeln und dem Charme des Hotels treu bleibt. Das extravagante Design stammt vom renommierten Innenarchitekten Remy Meijers, der für seinen puristischen, aber gemütlichen Stil und seine Detailverliebtheit bekannt ist.
Komfort und Ruhe der neuen Räume spiegeln sich in den Raumnamen wider:
Mitten in einer der pulsierendsten Städte Europas entdeckt man eine bezaubernde Gelassenheit – einen ruhigen Zufluchtshafen, einen Moment von „serendipity“, von unerwartetem Glück in diesem einmaligen Gebäude am Keizersgracht.
Zwei Suiten der Serendipity-Collection im ersten Stock sind nach Jacob van Campen benannt. Der berühmte niederländische Architekt ist nicht nur der Architekt des steinernen Eingangsbogens vor dem Hotel, sondern auch die Meisterhand hinter dem berühmten Königspalast am Dam Square. Der überbaute Eingangsbereich gibt dem Haus Außenwirkung und soll durch diese anliegenden Zimmer geehrt werden.

Die Inspiration
Bei der Gestaltung der 16 Zimmer nahm der Innenarchitekt Remy Meijers die Immobilie selbst als Anregung. Er transferierte die reiche Geschichte und die Pracht des Gebäudes in ein hochwertiges Design, für dessen Umsetzung er moderne architektonische Lösungen wählte, die im Einklang mit den zeitgemäßen Anforderungen der Reisenden stehen.
Der Ausgangspunkt für das Design liegt für Meijers immer in der Ruhe: Mit gedämpften Farben schafft er eine intime Basis, der er mit kontrastreichen Farben und Materialien dann die nötige Spannung verleiht.

Dafür setzte er zum Beispiel für die Böden dunkles und helles Holz in Kombination mit Marmor und Teppichen ein. Reich strukturierte Wandverkleidungen, Wandfarben in verschiedenen Grautönen und Schränke aus dunklem und hellen Eichenholz bzw. aus Wenge-Holz fügen sich mit Bett-Kopfteilen aus Leder, Spiegeln oder Betonelementen, Bildern und hochwertigen Möbeln, die speziell für dieses Projekt angefertigt wurden, zu einem stimmigen Gesamtkonzept.

 

Ausstattung und Zimmerstile
Die 40 klimatisierten Zimmer sind mit iPod-Dockingstation, CD-Player, kostenlosem High-Speed-Internetzugang (WLAN), Sateliten-TV, Schreibtisch, Telefon und Zimmersafe ausgestattet. Zusätzlich stehen Minibar, Wasserkocher für Tee und Kaffee, kostenloses Mineralwasser, kostenlose Zeitungen und Hausschuhe zur Verfügung. Im Bad finden sich Bademäntel, Designer-Toilettenartikel, Kosmetikspiegel und Haartrockner. Auf Wunsch gibt es Bügeleisen/Bügelbretter, Allergikerbettwaren und Massage im Zimmer.

Junior Suite 

Einrichtungsstil: Serendipity
Größe: 45 bis 50 m2

Luxury Duplex Room
Einrichtungsstile: Serendipity, Kimono, Luxora
Größe: 40 bis 50 m2

Duplex Room
Einrichtungsstil: Kimono
Größe: 32 bis 40 m2

Luxury Double Room
Einrichtungsstile: Kimono, Loxura
Größe: 30 m2

Double Room
Einrichtungsstile: Serendipity, Klassbol, Kimono, Loxura
Größe: 32 m2

Luxury Single Room
Einrichtungsstil: Kimono
Größe: 19 m2

 

LOXURA Style
Ein weiterer Zimmer-Stil des Hotel The Dylan Amsterdam ist Loxura. Das Design basiert auf dem kupferfarbenen Loxuraschmetterling und seine Farbgebung findet man beispielsweise in den antiken Spiegeln, welche von metallisch-grünen Borten umgeben sind. Ein Charakteristikum in den Loxura-Zimmern ist die hölzerne Minibar, die exklusiv für das The Dylan entworfen wurde. Das individuelle Designschema findet sich in allen Loxura-Zimmern: Die leuchtenden Samtstühle, die Dielenböden, Beistelltische aus versteinertem Holz und hölzerne Fensterläden verleihen den Räumen ein gemütliches und luxuriöses Ambiente.

In den Badezimmern dominieren beige Marmoroberflächen mit eingelassenem Make-Up-Bereich und geräumig angelegter Regendusche.
Die Hauptattraktion der Loxura-Suiten ist Zimmer Nummer 10, die Dylan Thomas Suite. Benannt nach einem der bekanntesten Poeten des 20. Jahrhunderts, hat sie ihren ganz eigenen Charme. Die Kombination aus farbenfrohen und vornehmen Sitzgelegenheiten, der hölzerne Barschrank, der in silber gefasste Make-Up-Tisch, das Kingsize-Bett und die übergroßen antiken Fensterläden, welche sich zum hoteleigenen Garten öffnen lassen, gibt der Suite ihren ganz eigenen, unverwechselbaren Charakter..

www.dylanamsterdam.com

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Kategorie: Projekte

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