Rezepte vom Meister – Adi Bittermann

28. Juni 2017 Mehr

Adi Bittermann, geboren in Wien, absolvierte eine Lehre als Koch im Wiener Rathauskeller und war danach einige Jahre auf Saison in Tirol, Vorarlberg und Deutschland. 1994 übernahm er Vikerls Lokal (Einstieg mit einer Haube), kurz darauf folgten die zweite Haube, sowie mehrere Preise: 1998 Gewinner der Trophy Gourmet von A la Carte, 1999 Gewinner des Gourmedia Römertopfes.

Seit 2006 führt der Zwei-Hauben-Koch gemeinsam mit seiner Frau Bettina ein eigenes Restaurant, das bittermann – ­Vinarium Göttlesbrunn, ein Genusswirtshaus mit Ortsvinothek im Weinbauort Göttlesbrunn nahe der Ausgrabungsstätte Carnuntum. Hier erkochte er u. a. 68 Punkte und zwei Sterne (A la Carte 2014), 91 Punkte und drei Gabeln (Falstaff 2014) und 15 Punkte und zwei Hauben (Gault & Millau 2014). Seit rund zehn Jahren betreibt Adi Bittermann eine Kochschule und seit September 2013 seine 1. Carnuntum Grillschule in Göttlesbrunn. Ob Restaurant oder Event, ob Fisch, Fleisch, Wild oder Vegetarisch – stets  haben regionale und saisonale Produkte einen hohen Stellenwert. Adi Bittermann kocht und grillt mit viel Know-How und Liebe zu Produkt und Zubereitung, hat es aber gerne auch einmal einfach. Gefragt nach seinem Lieblingsgericht stehen daher auch das Butterbrot mit Schnittlauch oder Hörnchen mit Faschiertem ganz oben auf der Liste. Für hotelstyle & gastro verrät der Grillweltmeister (2 x Gold und 1 x Silber in Göteborg 2015) drei einfach geniale Rezepte inklusive praktischer Grilltipps:

 

Forellenfilet mit Scampi-Spinat in der Porzellanform gegrillt

4 Forellenfilets à 100–120 g
2 EL Basilikumpesto
200 g Scampi (Sortierung 8-12)
100 ml Olivenöl
100 g Cherry-Paradeiser, halbiert
1 Zucchini, entkernt und in Stifte geschnitten
100 g Minispinat
50 g Sojasprossen
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Prise frischer Chili
4 Holzspieße

Die Forellenfilets mit Pesto bestreichen, zusammenrollen und mit gewässerten Holzspießen fixieren. Eine Porzellanform auf den heißen Griller stellen. Etwas Olivenöl hineingeben und die geputzten Scampi kurz rösten. Die halbierten Paradeiser und die Zucchinistifte dazugeben und weiter mitrösten. Die Forellenröllchen daraufsetzten, salzen und pfeffern. Zugedeckt ca. 10 Minuten grillen. Den Griller öffnen. Minispinat und Sprossen daruntermischen und abschmecken. In heißen Porzellantellern servieren.
Grillmethode: indirekt in Porzellanform
Grillzeit: insgesamt ca. 14 Minuten, inkl. Anrösten, bei 200 °C
Tipp: Vermeiden Sie es, die Porzellanform auf eine kalte Fläche zu stellen, sie könnte zerspringen.

 

Bruschetta mit Schafkäse

2 große Scheiben Ciabatta 
500 g kleine Paradeiser, gemischt
200 g harter Schafkäse (aus Österreich)
(oder Fetakäse)
1 rote Zwiebel, geviertelt und in feine Streifen geschnitten
Salz und Pfeffer aus der Mühle
fein gehackter Rosmarin und Thymian
Honig
Balsamicoessig bianco
Olivenöl

Ciabatta-Scheiben angrillen. Die Para­deiser mit der geschnittenen, roten Zwiebel in einer Schüssel vermengen, salzen und pfeffern. Rosmarin, Thymian, Honig, Essig und das Olivenöl vermischen und die Paradeiser-Zwiebel-Mischung damit marinieren. Auf dem gegrillten Brot verteilen, mit Schafkäsestücken belegen und auf einem Pizzastein ca. zehn bis zwölf Minuten grillen.
Grillmethode: indirekt
Grillzeit: 10–12 Minuten bei ca. 180 °C
Tipp: Bestreuen Sie die Brote mit gerösteten Kürbis- oder Pinienkernen.

 

Grüner Spargel im Rohschinken

2 Bund grüner Spargel
20 Scheiben Rohschinken
200 g fester Schafkäse
200 g kleine Paradeiser
Olivenöl
Salz und Pfeffer aus der Mühle
frische Basilikumblätter

Beim Spargel unten am Stiel ca. 2–3 cm abschneiden. Den Stiel rundum mit einem Gemüseschäler schälen. Den Spargel mit dem Rohschinken umwickeln. Auf dem heißen Grillrost bei ca. 180 °C rundum angrillen. Auf den Warmhalterost legen und ca. 10 Minuten indirekt grillen. Den Schafkäse in Würfel schneiden, Paradeiser halbieren, würzen, Olivenöl dazugeben und zusammenmischen. Den gegrillten Spargel anrichten und mit Basilikumblättern garnieren.
Grillmethode: direkt/indirekt
Grillzeit: ca. 14 Minuten bei ca. 180 °C
Tipp: Man kann den Rohschinken auch weglassen oder auch Speck verwenden.

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Kategorie: F&B, Food, Rezepte

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