Lehm, Hanf und Terracotta – i pini

26. Juli 2018 Mehr

Inmitten der Toskana, umgeben von Olivenhainen und Weinbergen, nur einen Kilometer von der mittelalterlichen Stadt San Gimignano entfernt, liegt das denkmalgeschützte Anwesen i pini. Seit Jahrzehnten werden hier Bio-Wein und -Olivenöl hergestellt. 2004 wurde der Landsitz zu einem tourisischen Wohnsitz mit insgesamt elf Gästezimmern umgestaltet. Im Winter 2017/2018 erfolgte nun die zweite Renovierung der charmanten Agrivilla.

 

i pini

 

Für den gesamten Umbau wurden ausschließlich hochwertige Naturmaterialien wie Kalk, Lehm, Hanf und Terracotta verwendet. Alle Materialien stammen aus biologischem Anbau direkt aus der Region. Und auch die bei der Umsetzung des Bauvorhabens beteiligten Firmen sind direkte Nachbarn. Textilien aus Leinen, Handtücher und Bettwäsche regionaler Hersteller komplettieren die Einrichtung. Damit ist nicht nur die Küche regional ausgerichtet, sondern auch der gesamte Umbau, der ganz der nachhaltigen, veganen, und biologischen Ausrichtung des Hauses entspricht. Die Türen und Schlösser des Hauses sind handgemacht. Für die Einrichtung wurden Möbel aus dem 16. und 17. Jahrhundert aufwändig restauriert. Damit wurde ein Mehrwert auf mehreren Ebenen geschaffen. Zum einen stehen die antiken Möbel für die Idee des Recycelns und Wieder- bzw. Weiterverwertens, zum anderen unterstreichen sie auch den Charme und das Charisma des einzigartigen Ortes. Nicht zuletzt aber sind es Einzelstücke, die in ihrem jeweiligen Zusammenspiel jedes einzelne der Zimmer zu einem Unikat machen.
Am 12. Mai 2018 wurde i pini nach dem nunmehr zweiten Umbau, bei dem auch der neue Naturspeisesaal entstand, feierlich eröffnet. Die nachhaltige Philosophie des Eigentümerpaares, das sich mit dem Projekt ganz der Verbindung von Kultur, Design und Tradition verschrieben hat, wird auch von der Green Pearls® GmbH mit Sitz in Darmstadt gewürdigt. Die international agierende Holdinggesellschaft fasst ausschließlich nachhaltige Hotels, Destinationen und Restaurants in einer globalen Datenquelle zusammen. Zu den Aufnahmekriterien gehören neben einem Nachhaltigkeitsplan auf Managementebene eine umweltgerechte Architektur, umfangreiche Wasser-, Energiespar-, und Müllaufbereitungsmaßnahmen, die Verwendung saisonaler und regionaler Zutaten in der Küche sowie ein großes Engagement für das soziale Gleichgewicht in der jeweiligen Urlaubsregion. Alles Kriterien, die i pini wie selbstverständlich erfüllt.

 

 

Fotos: © i pini

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Kategorie: Newsletter, Projekte