Faschingszeit ist Krapfen-Zeit

18. Februar 2019 Mehr

Fasching bezieht sich auf Bräuche, um vor der Fastenzeit noch einmal ausgiebig zu feiern. Der Ursprung dieses Festes liegt 5000 Jahre voraus.

Schon eine Inschrift aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. deutet auf ein Fest zu dieser Jahreszeit hin. Zu der Zeit der Römer wurden dann schon farbenprächtige Umzüge mit einem geschmückten Schiffswagen veranstaltet. In der Barock und Rokoko-Zeit wurde vor allem auf Schlössern und Fürstenhöfen Karneval gefeiert. Masken mit italienischem Einschlag waren hierbei sehr beliebt. Im Februar 1729 tanzten die Nonnen im Kölner Kloster St. Mauritius in weltlicher Kleidung durch die Hallen und dies war vermutlich die erste „Weiberfastnacht“. Im Laufe der Jahre hinweg entwickelte sich so das  heutige Faschingsfest.

 

Krapfen

 

Nicht wegzudenken sind die Faschingskrapfen. Es gibt sie gefüllt in verschiedenen Variationen. Vom originalen Rezept gefüllt mit Marille bis hin zu Nougat oder Erdbeere.

Zutaten für ca. 15 Krapfen:

  • ½ kg  Mehl
  • ca. ¼ L Milch
  • 40 g Zucker
  • 40 g Germ
  • 40 g Butter
  • 4 Dotter
  • 1 KL Salz
  • wer möchte etwas Zitronenschale
  • Fett zum Ausbacken (Schmalz und/oder Rapsöl)
  • Marillenmarmelade zum Füllen
  • Staubzucker

Anleitung:

Die  Milch lauwarm erwärmen, etwas vom Zucker und die Germ hineinbröseln, verquirlen und etwas stehen lassen. Die Milch darf dabei nicht zu heiß sein, sonst verliert die Germ ihre Wirkung.

In der Zwischenzeit die Butter erwärmen. Die Dotter, den restlichen Zucker und die flüssige Butter zur Milch hinzugeben und gut versprudeln.

Für den Germteig das Mehl mit Salz in einer großen Schüssel verrühren, die Dottermilch dazugeben und den Teig gut durchkneten – mit Knethaken vom Handmixer, mit der Küchenmaschine oder wie früher mit der Hand.  Der Teig soll schön glatt sein und sich vom Schüsselrand lösen.

Den Teig in einer Schüssel zugedeckt im Backrohr bei max. 50° oder an einem anderen warmen Ort doppelt so hoch aufgehen lassen. Dann den Teig gut zusammenkneten auch „abschlagen“ genannt und anschließend wieder in den Backofen geben. Den Vorgang im Backrohr zwei Mal wiederholen. Bis der Teig doppelt hoch aufgegangen ist benötigt dies in der Regel 30 – 40 Minuten. Für die weiteren Male braucht es dann meist nur mehr eine Viertelstunde. Je öfter der Krapfenteig aufgeht, umso feinporiger und geschmeidiger wird dieser.

Nachdem der Teig die perfekte Konsistenz hat häuft man einen Esslöffel voll Teig oder man sticht kleine kleine Teigstücke mit einer Spachtel ab um diese zu runden Kugeln formen. Mann nennt dies auch „schleifen“. Hierbei wir mit leichtem Druck und kreisenden Bewegungen der Teig auf ein leicht bemehltes Brett gerollt, bis daraus eine Kugel mit glatter Oberfläche entsteht.

 

Die Redaktion wünscht Ihnen viel Spaß beim Nachbacken!

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Kategorie: News

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