Weihnachtliche Stimmung in Bad Hindelang

1. Dezember 2018 Mehr

Im romantischen Bergdorf Bad Hindelang in Allgäu ist Weihnachten ein menschliches Gefühl voller Aufregung, Vorfreude, Sehnsucht und Erinnerung an die eigene Kindheit.

Der 17. Erlebnis-Weihnachtsmarkt Bad Hindelang vom 30. November 2018 – 9. Dezember 2018, spricht die kindliche Seele an und zieht Besucher aus dem Bundesgebiet und nahen Ausland magisch an. Mehrere Zehntausend Besucher lassen sich jährlich vom Weihnachtsdorf in Bad Hindelang verzaubern, das die Gemeinde in eine Märchenwelt für alle Generationen verwandelt. Eine Märchenwelt mit echten Tieren und lebensgroßen Elfen, Engeln, Nussknackern und Zylindermännern. Ein mit Liebe zum Detail dekoriertes Weihnachtsdorf, in dem Aussteller in aufwändig dekorierten Hütten Kunsthandwerk anbieten, eine Krippenausstellung zu sehen und heimische Stubenmusik und Alphörner zu hören ist und in dem Kinder ihre Himmelspost im Schlosshof beim Rathaus persönlich an das Christkind übergeben.

„In diesem romantischen Bergdorft sieht, riecht und spürt man es noch. Es beeindruckt mich jedes Jahr aufs Neue, wie sehr sich Kinder und vor allem Erwachsene für Weihnachten begeistern lassen in einer Zeit, in der viele Menschen meistens per Kurznachricht miteinander kommunizieren.

 

Bad Hindelang

 

Der Erlebnis-Weihnachtsmarkt lässt Familien wieder zusammenkommen und die gemeinsame Zeit genießen. Das Christkind ist bei der Eröffnung dabei. Ein Lichtermeer aus 200.000 Lämpchen lässt die Kinderaugen leuchten, es riecht nach Bratapfel, Anis und Tannenbaum. Auch wird gesungen, gemalt, gebastelt und gewerkelt. Die Gemeinschaft in der Gemeinde ist bis in die hintersten Winkel der Hindelanger Seitenstraßen zu spüren. Mehr als 1.200 Personen helfen freiwillig mit, diesen hübschen Ort in ein Weihnachtsdorf zu verwandeln und die beliebten Umzüge vorzubereiten – jeweils freitags und sonntags ziehen 150 Märchenfiguren durch die Straßen.

Am „Türmchenmarkt“ und im Kurhaus erleben Kinder Kunst, Kultur und den Nikolaus, während Erwachsene die „Waldweihnacht“ am Bauernmarkt genießen. Beim Klausentreiben am Abend des 5./6. Dezembers pflegen verkleidete junge Burschen einen alten Brauch und vertreiben in den längsten Nächten des Jahres die bösen Wintergeister. Ein Adventsrätsel mit wertvollen Geschenken verspricht der große Adventskalender, der die Fenster des 1660 erbauten Rathauses verziert.

Emotionale Momente wird es 2018 auch auf der Theaterbühne im Kurhaus geben, das in insgesamt elf Aufführungen zum 6. Mal der alpenländischen Weihnachtsoper „Stille Nacht“ zeigt. Die musikalische Inszenierung des Weihnachtsliedes „Stille Nacht, Heilige Nacht“ steht 2018 unter dem Motto „Ein Lied wird 200 Jahre alt“. Das Weihnachtslied entstand 1818 in einer kleinen Dorfkirche in Oberndorf am Inn bei Salzburg (Österreich). Um für das Bühnenstück des weltweit bekanntesten und in mehr als 300 Sprachen übersetzten Weihnachtsliedes zu recherchieren, reiste Weber mehrfach zu den Wurzeln des Ursprungs nach Oberndorf.

Zur Ouvertüre werden Sänger ihr Heimatland präsentieren. Eine musikalische Interpretation der Originalstrophen in Landessprache und in Kostüm oder Landestracht, die hervorheben soll, wie groß die weltweite Präsenz von Stille Nacht, Heilige Nacht 200 Jahre nach der Geburtsstunde geworden ist. Die Sänger kommen unter anderem aus Frankreich, Schottland und Vietnam. Das Weihnachtslied wird mittlerweile in mehreren Hundert Sprachen und Dialekten rund um den Globus gesungen.

 

Foto:©Erlebnis-Weihnachtsmarkt/Wolfgang B. Kleiner

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Kategorie: Kolumnen