Wohlig-wärmender Wintereintopf

29. November 2017 Mehr

Rückzug und wohlige Wärme sind wichtigste Bedürfnisse in der kalten Jahreszeit. „Die richtige Kleidung hilft zwar, der Wärmehaushalt kann aber zusätzlich mit gut gewählter Ernährung reguliert werden“, ist Mario Bachhofer, Küchenchef der St. Martins Therme & Lodge überzeugt und ergänzt: „Dazu muss man nur auf das saisonale Angebot der Natur achten und es entsprechend für sich anwenden.“

 

Koch MartinsthermeSo wärmt etwa Wintergemüse besser als sommerliche Rohkost und rotes Fleisch besser als weißes. Karotte oder Kürbis helfen bei konstant kalten Händen und Füssen. Lauch wärmt die Nieren und stärkt das Immunsystem, Kohl hält mit seinen Wirkstoffen widerstandsfähig.

Besonders gerne verwendet Bachhofer jetzt auch warm-scharfe Gewürze und Kräuter wie Salbei oder Liebstöckel, denn diese heben zusätzlich die Stimmung. Wurzelgemüse, Kraut und Kohlarten passen wunderbar zu dunkleren Fleischsorten wie Wild oder Rind.

Eine Kombination all der Vorteile, die die Natur im Herbst und Winter bereit hält, ist der Eintopf vom Seewinkler Steppenrind mit Wintergemüse und Salbei. Dazu empfiehlt der Küchenchef einen kraftvollen burgenländischen Chardonnay mit Barrique-Noten für die geschmackliche Vollendung der intensiven Aromen.

 

Eintopf vom Seewinkler Steppenrind mit Kürbis, Kohl, Lauch und Salbei (Zutaten für 4-6 Personen)

800 g Wadenfleisch vom Steppenrind

250 g geschälten Kürbis

200 g mehlige Kartoffel

100 g Sellerie

150 g Kohl

½ Lauch

1/16 Liter Weißwein

Gemüsesuppe

2 Esslöffel Honig

Salbei, Salz, Pfeffer, Maggikraut

1 Zwiebel

Die in 2,5 x 2,5 cm geschnittenen Fleischwürfel sowie Zwiebelwürfel in Öl leicht anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und mit der Gemüsesuppe aufgießen. Anschließend ca. 60 Minuten köcheln lassen. Kartoffel- und Selleriewürfel beifügen. Nach etwa 20 – 30 Minuten Kürbis- und Lauchstreifen sowie Kohl dazu geben. Am Schluss mit Honig, Salbei, Maggikraut, Salz, Pfeffer und nach Wunsch Chili abschmecken.

 

Suppeneintopf vom Steppenrind

Fotos: ©St. Martins Therme & Lodge

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Kategorie: F&B