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Hotelstyle Mai 2014

Hotelbetten Boxspring für einen erholsamen Schlaf Die Grazer Handelsagentur und Vertriebs OG Lang & Martini baut Betten der Marken Serta und King Koil nach Mafl. Angefangen von den Kopfteil-Designs bis zu den Größen und Stoffen wird alles nach Wunsch gefertigt. „Im Prinzip sind wir eine Manufaktur“, erklärt Geschäftsführer Alexander Lang im Gespräch mit hotelstyle: „Wir fertigen auch Zubehör wie Runner, Deko-Pölster, Bettbänke, Ausziehsofas, Hocker, Sessel, Hussen usw.“ Auf Wunsch können die Betten und Matratzen auch personalisiert werden. Flexibilität ist hier oberstes Gebot. Produziert wird mit einem kompetenten Partner, der auch in der Hotellerie über jahrzehntelange Erfahrung verfügt. Dank des gut organisierten Handelspartnernetzes können dann sämtliche Projekte in Österreich professionell und zu einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis abgewickelt werden. hotelstyle sprach mit Alexander Lang über seine Kriterien für das „perfekte Bett“. Was sollte ein Hotelbett mindestens können? Jedes Hotelbett sollte vor allem sehr guten Liegekomfort 56 bieten. Darüber hinaus sollte es optisch ansprechend und strapazierfähig sein. Die meiste Zeit im Zimmer verbringt der Hotelgast im Bett und im Bad. Darauf muß das Hauptaugenmerk gelegt werden. Wir sagen immer für die Zukunft in der Hotellerie gelten die 3 B/ Bett - Bad - Bar. Diese Eindrücke und Erlebnisse nimmt der Kunde mit und erzählt sie auch weiter. Welche Veränderungen haben Sie in den letzten 10 bis 15 Jahren beobachtet? Der Gast erwartet heute ein Erlebnis. Er möchte überrascht werden. Gleichzeit erwartet er einen hohen Standard, besonders im Bad und bei den Betten. Der Trend geht dabei eindeutig zu Boxspringbetten, Continental Betten und Amerikanischen Betten. Welche Stoffe, Bezüge und Farben sind Trend? Sämtliche Naturmaterialen wie Kamelhaar, Rosshaar, Rohseide, Cashmere, Baumwolle sind heute gefragt. Aber auch der Mix aus Naturmaterialien mit hochwertigen Synthetischen Materialien wie Visco Schaumstoff machen eine gute Matratze aus. Bei den Farben dominieren eher gedeckte Natur und Erdtöne. Sehr beliebt sind derzeit auch Loden und lodenartige Stoffen im Alpin-Style, speziell ab Salzburg bis Vorarlberg. Wie groß und wie flexibel sollte ein Hotelbett sein? Aktuell ist nach wie vor 180x200 cm als Doppelbett Standard. Der Trend geht aber im hochwertigen Bereich auf Übergrößen wie 200x200 oder 200x210 cm. Als Liegehöhe ist eine Komforthöhe von 55 bis 65 cm ideal. Flexibilität wie Höhenverstellbarkeit, Verschiebbarkeit und die Nutzung als Einzel- oder Doppelbett sind nach wie vor gefragt. Als Zusatzbett für Drei- und Vierfachbelegungen ist auch das ausziehbare Sofa eine gute Option. Unterbau: Boxspring oder Lattenrost? Wo liegen die Vor- bzw. Nachteile? Bei einem Boxspringbett ersetzt die gefederte Springbox den herkömmlichen Lattenrost und sorgt im Zusammenspiel mit den aufwendigen Matratzen für einen einmaligen Liegekomfort, der nur aufgrund der größeren Federwege möglich ist. Ein Boxspringbett weist im Schnitt eine Gesamthöhe von 50-65 cm auf. Eine herkömmliche Matratze mit Lattenrost kommt auf 25 bis 30cm. Somit ist durch den Boxspringaufbau mehr Federraum vorhanden und das System kann sich besser an den Körper anpassen. Matratze: Kaltschaum oder Federkern. Worauf kommt es da an? Federkern bzw. Taschenfederkern ist gerade für die Hotellerie das idealere System. Durch den Federkern sind die Matratzen wesentlich besser belüftet und haben auch ein angenehmeres Klima. Dadurch sind diese Matratzen auch hygienischer und langlebiger. Das Boxspringbett kommt ja ursprünglich aus der Luxus Hotellerie. Hotels wie das Savoy und Waldorf Astoria und auch die Titanic, waren die ersten, die hochwertige Boxspringbetten in ihren Zimmern und Kabinen anboten. Nach wie vor ist in der Top Hotellerie das Boxspringsystem weltweit das am meisten verbreitete. In welchen Intervallen sollten Hotelbetten ersetzt werden? Je nach Wertigkeit und Beanspruchung sollten Matratzen zwischen 2 und 5 Jahren getauscht werden. Manchmal ist es aber auch sinnvoll, alle Betten zu tauschen, um so den Schlafkomfort auf einen höheren Standard zu bringen. Bei größeren Projekten kommt man hier auf sehr attraktive Einzelpreise. Manchmal ist es aber auch empfehlenswert, die Zimmer peuà peu neu auszustatten. Dann empfehlen wir, zuerst die hochwertigen Zimmer und Suiten mit tollen Betten auszustatten und dies auch zu bewerben. Für einen erholsamen Schlaf ist der Gast gerne bereit, mehr zu zahlen. Je nach Kundenresonanz kann man anschließend die restlichen Zimmer nachrüsten. Vielen Dank für das Gespräch! Lang & Martini. Handelsagentur und Vertriebs OG T +43 664 885 1999 3 F +43 316 714 007 office@lang-martini.at www.kingkoil.at


Hotelstyle Mai 2014
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