Hier geht die Sonne auf – Solarenergie in Afrika

12. Oktober 2017 Mehr

Umweltschutzpionier andBeyond investiert in eine hochmoderne Solaranlage

 

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In Afrika ist die Sonne ein allgegenwärtiges Gut. Das macht sich auch der Luxus-Reiseveranstalter und Lodgebetreiber andBeyond zunutze, welcher im Artenschutz und Umweltschutz sehr engagiert ist. Daher betreibt er das Xaranna Okavango Delta Camp nun mit wertvoller Solarenergie. Dieses Neue und in sich geschlossene Versorgungssystem ist das erste seiner Art in Botswana und eines von ingesamt nur zweien auf dem ganzen afrikanischen Kontinent.

Die Photovoltaikanlage wurde von New Southern Energy installiert und arbeitet mit einem Stromspeichersystem von Tesla. Nach und nach sollen alle 29 Lodges und Camps auf regenerative Energiequellen umgestellt werden, bis 2020 will andBeyond seine Kohlendioxid-Emissionen um 8% verringern.

Seit etwa zwei Jahren arbeitet andBeyond daran, Stück für Stück die Stromversorgung der Lodges auf Solarenergie umzustellen. Den Anfang machen die Luxusunterkünfte in Botswana. Im Zuge der Modernisierung der Sandibe Okavango Safari Lodge im Jahr 2015 statteten die Betreiber diese bereits mit einem Solarsystem aus. Nach den aktuell installierten Solaranlagen im Xaranna Okavango Delta Camp sollen Mitte 2018 weitere andBeyond Lodges in Botswana folgen: die Okavango Delta Lodge und das Nxabega Okavango Tented Camp. In Sandibe und Nxabega wurden zudem in solare Warmwasseranlagen, die nicht nur energieeffizient sind, sondern vor allem auch den Wasserverbrauch reduzieren, investiert. In Botswana, einem Land, im dem Wasser eine wertvolle Resource ist, war dies eine große Errungenschaft. Die Nutzung von erneuerbaren Energien ist die logische Konsequenz auf dem Weg zu einem nachhaltigen Tourismus.

Die ersten Erfolge wurden schnell verzeichnet. Im Xaranna Okavango Delta Camp wurde dank der Solaranlage die Reduktion der Stromgeneratoren von vierundzwanzig Stunden auf nur noch fünf Stunden reduziert. Das durchdachte Design der Anlage fügt sich in die weitgehend unberührte Natur der UNESCO Welterbestätte im Okavango Delta ein und lässt sich dank des Verzichts auf Betonkonstruktionen jederzeit auch anderorts einsetzen.

 

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Fotos: ©andBeyound

www.andBeyond.com

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Kategorie: Magazin