Die Umweltschützer von morgen – Wiener Umweltpreis

1. Juli 2019 Mehr

Wiener Umweltpreis

Zum 14. Mal vergab die Stadt Wien gemeinsam mit der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22 und ihrem Programm OekoBusiness Wien den Wiener Umweltpreis.

Der Umweltpreis, der von einer Fachjury verliehen wird, zeichnet das Engagement der besten Wiener Betriebe aus. Entscheidend sind dabei Umweltrelevanz, Innovationsgrad und Zukunftsfähigkeit, aber auch soziale und gesellschaftliche Aspekte der eingereichten Maßnahmen und Vorhaben. Die Gewinner-Betriebe sind Impulsgeber und sollen als Vorbilder dienen.

 

 

Die Preisträger im Detail
Die In-u! OG und das Cafe Restaurant Westpol, haben sich unabhängig voneinander mit dem starken Anstieg von (Einweg)-Verpackungsmüll beschäftigt. Insbesondere in der Gastronomie steigt die Nachfrage nach dem schnellen Essen zum Mitnehmen und somit der Verpackungsmüll. Durch die Einführung von Edelstahl-Mehrweggeschirr kann Essen aus Restaurants aber künftig auch zuhause ohne schlechtes Gewissen konsumiert werden. Das Restaurant Westpol setzt mit seinem Modell des „WestpolDabba“ auf eine regionale Lösung in Form einer Mitgliedschaft, in der das Ausborgen des Edelstahl Geschirrs die ersten drei Tage kostenlos ist.
Die in-u! OG hat sich ein Konzept für Gastronomie Betriebe überlegt: Das Pfandsystem mit Reinigungsservice und Logistik wird gewerblich als Dienstleistung angeboten und befindet sich bereits in der Pilotphase.

Das Capri, ein Hotel, das bereits in zweiter Generation geführt wird, unterzog sich als erstes Wiener Hotel den strengen Kriterien der Gemeinwohlökonomie in den Bereichen: Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, Mitbestimmung und Transparenz und erreichte knapp 40 Prozent Übererfüllung der gesetzlichen Vorgaben. Das Hotel hat sich dem Thema einer nachhaltigen Wirtschaftsweise verschrieben und dabei auch besonders auf die sozialen Aspekte im Umgang mit den Mitarbeitern und auf die Verantwortung für das gesellschaftliche Umfeld geachtet.

Henkel hat mit dem Ziel, den ökologischen Fußabdruck bis 2030 um ein Drittel zu reduzieren, das Maßnahmenpaket „Packaging 18“ entwickelt. Eine der Maßnahmen ist die höhere Konzentration bei Flüssigen Waschmittel, dadurch können erstaunliche Einsparungen in alles Stationen des Produkt-Lebenszyklus eingespart werden. Bezogen auf den Produktionsstandort Wien bedeutet das eine jährliche Reduktion von Verpackungsstoffen, eine Senkung des Stromverbrauchs und eine Reduktion der LKW-Fahrten.

Natürlich gut Essen
Die Kolariks Freizeitbetriebe zeigen mit der Umsetzung des Projekts „Natürlich gut Essen – Von Bronze zu Gold in Rekordzeit“, dass es möglich ist, innerhalb kürzester Zeit das komplette Speisenangebot auf Bioqualität umzustellen. Das noch junge Gütesiegel „Natürlich gut essen“ bietet mit drei Auszeichnungsstufen in Bronze, Silber und Gold für jeden Betrieb die Möglichkeiten, nach und nach etwas zu verändern und schafft für KonsumentInnen die nötige Transparenz.
Von der Stelze, der Spezialität des Hauses, bis hin zu den Eiernockerln bieten die Kolariks nun frisch zubereitete biologische Lebensmittel an. Als großer und bekannter Betrieb in Wien sind sie mit ihrem Engagement ein wichtiges Vorbild für regionale Gastronomiebetriebe, und ein wichtiger Impulsgeber, was verantwortungsvollen Umweltschutz und hochwertige Lebensmittel betriff.

So sind alle Betriebe, die sich für den Schutz der Umwelt engagieren nicht nur ein wichtiges Vorbild und Impulsgeber für den österreichischen Umweltschutz, sondern weltweit. Die Betriebe zeigen, dass selbst die kleinsten Veränderungen eine große Auswirkung für unsere Umwelt haben.

 

Text:©Beatrice Laser

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Kategorie: Branchentipps, Awards/Preise, Newsletter

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